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SJ Namo WebEditor 2006

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Testbericht

splashscreen namo 2006
Stand: 12.11.2006

Vorwort

Die Version 7 bekam den Namen " SJ Namo WebEditor 2006 Suite" . Das klingt moderner - irgendwie " Office" -like" . Seit 1. September 2005 war zunächst nur die englische Fassung verfügbar. Die deutsche Fassung ließ bis zum Februar 2006 auf sich warten und was mich am allermeisten wunderte: Zuerst konnte man Namo 2006 in deutsch beim Berliner Provider 1blu bekommen. Erst Wochen später konnte man die deutsche Fassung auch auf der Homepage von SJ Namo ordern. Und seit mitte 2006 bekommt man das Softwarepaket auch in der Box mit CD-ROM, vom neuen Publisher " Top-Systems" .

Während einem 1blu den Namo WebEditor während der Vertragslaufzeit kostenlos überlässt, musste man für das Upgrade bei Namo.com knapp 50 Euro berappen. Wer schnell war, bekam es in den ersten Wochen nach Erscheinen zum halben Preis. Wer zu langsam war, der bekommt es heute für ca. 70 Euro. Ich kann mir vorstellen, dass recht viele Namo-Fans sich für 1blu entschlossen haben. Auch ich konnte mich nicht zurückhalten und daher wird diese Homeage nun von 1blu gehostet.

Allerdings wollte ich auch unbedingt wissen, ob es einen Unterschied zwischen der kostenlosen Webspace-Beigabe und der offiziellen Vollversion gibt. Also habe ich auch das Upgrade von Namo gekauft. Ergebnis: Kein Unterschied!

Die Namo WebEditor 2006 Suite besteht aus dem Kernprogramm Namo WebEditor, welcher neben dem reinen WYSIWYG-HTML-Editor bereits zahlreiche Extras aufweist. Dazu kommen einige Zusatzprogrammen, die man schon von früheren Versionen her kennt und die sich separat installieren lassen:

  •   WebCanvas - Der vektor-orientierte Grafikdesigner
  •   Die Bonus-Tools:
    •   Namo Capture
    •   Namo GIF Animator
    •   Namo Image Slicer

Namo WebBoard, welches zum Lieferumfang von Version 6 gehörte, hat sich nicht bewährt und wurde daher wieder aus dem Programmpaket heraus genommen.

Neu ist das Flash-Bearbeitungstool Namo Free Motion 2006, welches aber leider nicht zum Lieferumfang der Namo WebEditor Suite gehört und separat gekauft werden muss.(Es gibt jetzt auch eine deutsche Fassung, aber es gibt leider keinen Bundle-Preis, wie bei der englischen Fassung).

 

Installation

Zunächst mal empfiehlt es sich bei einem Upgrade, dass man die Vorgängerversion weder deinstalliert oder löscht noch überschreibt. Siehe dazu weiter unten. Installiere die neue Version einfach in ein eigenes Unterverzeichnis.

Nach Einlegen der Installations-CD, bzw. bei der ESD-Version nach Aufruf der Installationsdatei startet das Installationsprogramm. Man hat die Wahl zwischen " WebEditor" , " WebCanvas" und " Web Utilities" . Das heißt, man kann diese 3 Posten einzeln und je nach Bedarf installieren. WebCanvas ist ab der Version 6 ein eigenständiges Programm, welches man für die Erstellung und Bearbeitung von Smart-Grafiken verwenden kann. Man benötigt es aber nicht zwingend, da eine abgespeckte Version davon auch direkt in Namo WebEditor enthalten ist. Dort nennt es sich dann " Smart-ClipArt-Editor" . Hat man also wenig Plattenplatz und/oder will man sich nicht eingehend mit Grafik beschäftigen, dann verzichtet man auf WebCanvas. Ähnlich verhält es sich mit den Web-Utilities. Man kann die Grafik-Utilities jederzeit nachträglich installieren, wenn man sie braucht.

Alle Komponenten fragen während der Installation nach einem Installationsverzeichnis. Man kann also entweder den Vorschlag des Installationsprogramms annehmen oder selbst entscheiden, in welche Verzeichnisse man die Programmdateien kopieren will. Das Hauptprogramm - also Namo Webditor - benötigt zur Aktivierung die Seriennummer und den CD-Key. Alle anderen Komponenten werden damit automatisch freigeschaltet.

Es ist sehr zu empfehlen, dass man die Seriennummer und den CD-Key gut aufbewahrt. Die Daten werden bei jeder Neuinstallation wieder benötigt. Man sollte sich auch möglichst bald auf der Homepage des Herstellers www.namo.com registrieren.

Namo WebEditor 2006 kommt mit komplett neuen Themen, Smartbuttons und Flash-Animationen. Wer seine alte Homepage nach dem Upgrade noch bearbeiten will, der tut gut daran, wenn er seine alte Namo Version nicht deinstalliert oder überschreibt. Es empfiehlt sich also, dass man das Namo 2006 Upgrade in ein eigenes Verzeichnis installiert. Danach kann man beide Versionen benutzen. Unter einigen Mühen ist es dann auch möglich, die Vorlagen der alten Version in Namo 2006 zu übernehmen.

Seit November 2006 ist ein kostenloser Update-Patch verfügbar. Man installiert das Update indem man einfach die heruntergeladene Datei " NamoWebEditor7SuitePatchDeu.exe" startet. Diese entpackt sich dann in einen temporären Ordner " C:\Programme\Gemeinsame Dateien\ISTempNamoP" und benötigt dort 31 MB Speicherplatz. Nachdem man die Lizenzvereinbarungen bestätigt hat, werden die Dateien der Namo 2006-Installation automatisch aktualisiert. Danach ist Namo WebEditor V 7.0.2 sofort und ohne erneute Eingabe von Registrierungsdaten einsatzbereit. Der temporäre Ordner wird gelöscht. Das Update betrifft neben dem Editor auch WebCanvas und die Webutilites. Neben Programm- und DLL-Änderungen gibt es auch aktualisierte Handbücher und Hilfe-Dateien. Da es keine neuen Funktionen gibt, kann davon ausgegangen werden, dass man in den Dokumenten nur Schreibfehler beseitigt hat. Auch im Programm wurden viele Übersetzungs- und Tippfehler korrigiert. Die Smartbuttons und das Thema Pink06 wurden überarbeitet. Nichts aufregendes. Über Programmverbesserungen und Bugfixes kann ich an dieser Stelle noch nicht berichten. Ich muss das alles erst noch näher testen.

 

Erster Start

Es ist ratsam, dass man seine alte Homepage nicht direkt mit Namo 2006 öffnet. man sollte lieber eine Sicherungskopie anlegen, damit man notfalls noch mit der alten Version weiterarbeiten kann, bis man die Homepage komplett in Namo 2006 übernommen hat.

Nach der Installation übernimmt Namo WebEditor 2006 die Dateiendung " .WEJ" . Durch Doppelklick auf die Datei " site.wej" öffnet sich also automatisch die neue Version. Namo 2006 bemerkt natürlich, dass es sich um die Projektdatei einer älteren Version handelt und da er um einige Funktionen reicher ist, muss er auch mehr Informationen in der Projektdatei speichern. Daher fragt er beim ersten Start, ob er die Site-Datei in das neue Format umwandeln soll. Hat er das mal getan, dann können ältere Namo-Versionen nicht mehr darauf zugreifen.

screenshot namo webeditor 2006

Wer zuvor mit Version 5 oder 4 gearbeitet hat, oder wer Namo WebEditor zum ersten mal verwendet, der wird erstmal von der Fensterfülle erschlagen. Aber man keine Angst - man kann alle " Bedienfelder" links und rechts und unterhalb des Editorfensters nach Belieben öffnen und auch schließen.

Natürlich kommen nun eine ganze Menge neue Features hinzu. Manches wurde vereinfacht, vieles wurde modernisiert. Und in der Tat wurden auch sehr viele Fehler der Version 6 ausgemerzt. Die Bedienung ist weitgehend so wie in der Vorversion. Insgesamt bleibt Namo WebEditor intuitiv und leicht bedienbar. Trotz der Funktionsfülle kommen auch Anfänger recht bald damit klar.

 

Neue Features

Namo WebEditor 2006 bietet in erster Linie die Korrektur der Bugs von Namo 6. Zum Beispiel ist der äußerst nervige " No-Brake-Space" -Bug endlich behoben. Auch das öffnen von Hyperlinks in Listen mittels Alt-Klick funktioniert nun. An anderer Stelle berichte ich über sämtliche Features von Namo WebEditor 2006. An dieser Stelle will ich nur auf die wichtigsten Neuerungen gegenüber der Version 6 eingehen.

Verbesserungen und neue Funktionen gegenüber der Version 6:
  • Bei der Speicherung einer HTML-Seite kann man den Dateityp XHTML auswählen. Bei der Speicherung im XHTML-Format wird der Quelltext automatisch in XHTML umgeschrieben. Beim Öffnen einer Seite erkennt Namo automatisch das Format und fügt entsprechend passenden HTML-Code ein.
     
  •   Tabellen- und Zellenbreiten kann man sich im Editor ständig einblenden lassen, so dass man sie permanent überwachen kann. Vor allem Anfänger werden sich wundern, wie oft die tatsächlichen Werte von den vorgegebenen Werten abweichen...
     
  • Praktisch: Zahlenwerte in einer Tabelle kann man mit Namo berechnen. Das spart den Taschenrechner. Aber um falsche Hoffnungen gleich zu entkräften: Eine Tabellenkalkulation ergibt sich daraus nicht!
    Es funktioniert so: Man klickt in die letzte Zelle einer Spalte oder einer Zeile. Dann wählt man aus dem Tabellenmenü: " Berechnen" . Nun kann man auswählen, was man rechnen will. Zur Auswahl stehen: Summe, Durchschnitt, Maximum, Minimum, Anzahl der Zellen, Anzahl nicht leerer Zellen, Abweichung und Standardabweichung. Hat man die Berechnung ausgewählt, dann bestimmt man noch, ob man die Spalte meint oder die Zeile. Danach schreibt Namo das Rechenergebnis in die Zelle, worin sich die Schreibmarke befindet.
     
  •   Das Syntax-Highlighting im Quelltext funktioniert nun auch mit einigen Scriptsprachen. JavaScript und PHP werden automatisch erkannt und in einer eigenen Textfarbe dargestellt. Das bringt zusätzlichen Komfort und mehr Übersicht für die Profis.
     
  •   Die Code-Erhaltung von PHP und anderen Quellcodes wurde verbessert. Bei der Gelegenheit wurde aber auch gleich ein neuer=> Bug eingebaut.
     
  •   Bei der Eingabe von HTML und CSS im Quelltext kann man sich von sog. " Code-Helpers" unterstützen lassen. Ist die Codeunterstützung aktiviert, dann erhält man zu jeder Eingabe im Quelltext ein Popup-Menü mit Syntax-Vorschlägen und Namo schreibt automatisch End-Marken für HTML-Tags und -Attribute. Das ist toll für Anfänger. Die Profis sind bald genervt. Aber man kann die Funktion ja auch abschalten.
     
  •   Verbesserte CSS-Unterstützung: Alle Style-Angaben -  auch die von einem externen Style-Sheet  - werden nun im Formatting-Panel angezeigt und alle CSS-Einstellungen können auch gemeinsam in einer Dialogbox verändert und zu ihrem Ursprungsort gespeichert werden.
     
  •   Der einfache Bild-Effekt-Editor, mit dem man bisher schon Helligkeit, Kontrast und Bildschärfe verändern oder das Bild drehen, spiegeln oder mit Text und einem Rahmen versehen konnte, wurde erweitert, so dass man nun auch eigene kleine Zeichnungen einfügen oder mittels Radierer Teile des Bildes entfernen kann. Fehlt noch die Eimerfüllung und ein Formen-Assistent, dann ist das kleine Bildeffekttool besser als MS-Paintbrush.
     
  •   Im verbesserten und leichter zu bedienenden Fotoalbum-Assistenten kann man nun seine letzten Einstellungen speichern, so dass man bei künftigen Fotoalben nicht mehr jede Einstellung erneut eingeben muss.
     
  •   Ein sog. Tracing-Image kann wie ein Hintergrundbild hinter das zu bearbeitende HTML-Dokument gelegt werden. So kann man beispielsweise einen Screenshot als Layoutentwurf verwenden und diesen quasi nachzeichnen. Später im Browser wird das Tracing-Image natürlich nicht zu sehen sein.
     
  •   Es gibt neue, angeblich von professionellen Grafik-Designern erstellte Themen, Smart-ClipArts, Flash-Buttons, etc. .Die alten Vorlagen wurden dafür aber komplett herausgenommen! Pech also, wenn man nach dem Upgrade seine alte Homepage bearbeiten will und Namo weder das Thema noch die Smartbuttons erkennt... Die alten Themen kann man von Namo.com noch downloaden.
     
  • Um schnell mal ein HTML-Tag zu bearbeiten muss man nicht unbedingt in den Quelltexteditor wechseln. Man markiert einfach den in Frage kommenden Bereich im Editor und öffnet dann mit der Tastenkombination [Strg]+[Q] den neuen Quick-Tag-Editor.
     
  •   Die HTML/CSS Referenz ist noch umfangreicher. Geht aber nur auf HTML 4 ein und ist nur in englischer Sprache erhältlich.
     
  •   Blogger, die entweder " Movable Type" oder " Blogger.com" verwenden, können ihre Postings nun mit Namo WebEditor verfassen und mit einem Klick ins Blog übertragen. Weitere Blog-Provider werden momentan noch nicht unterstützt.
     
  •   Verbesserte HTML-Korrektur " HTML-Cleanup" soll nun auch den wirren Ausgabe-Code von MS-Office-Programmen in eine vernünftige HTML-Seiten verwandeln können
     
  •   Man kann MS-Office-Files (Word, Excel, Powerpoint) aber auch direkt mit Namo WebEditor öffnen und bearbeiten und dann als saubere HTML-Dokumente speichern.

 

Etwas Praxis

Nach dem ich nun einige Seiten mit Namo WebEditor 2006 erstellt habe, kann ich bereits sagen, dass es sich um ein sehr brauchbares Programm handelt. Die Bugs der Version 6 sind weitgehend, aber nicht vollständig behoben worden. Dafür gibt es dann auch gleich wieder einige neue Bugs, und dafür inzwischen auch einen Update-Patch, der aber auch nur einen Teil der Fehler beseitigt. Der Editor läuft jedenfalls flüssig und recht stabil. Hin und wieder stürzt das Programm ab. Da ich zunehmend Externe CSS-Stylesheets verwende, freue ich mich, dass Namo 2006 direkt darauf zugreifen und Änderungen daran sofort speichern kann. Der CSS-Style Editor lässt aber sehr zu wünschen übrig, was die Freude ziemlich trübt. Profis werden die Stylesheets wohl doch lieber in einem externen Editor bearbeiten.

Ich habe hier einen nicht mehr ganz jungen Pentium 4 / 2,8GHz Rechner mit Windows XP. Im Normalfall bin ich bei Windows als User mit eingeschränkten Rechten eingeloggt, weil das einen zusätzlichen Schutz gegen Viren darstellt. In diesem Modus läuft Namo WebEditor weniger stabil. Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, das Programm im Kompatibilitätsmodus für Windows 2000 aufzurufen. Damit läuft Namo WebEditor sehr stabil, merkt sich dafür aber nicht mehr die Einstellungen der Symbolleisten. Ich habe somit die Wahl zwischen mehr Komfort oder mehr Stabilität. Ich sehe daran aber auch, dass einige Bugs vielleicht nicht in Namo WebEditor zu finden sind, sondern in Windows! Ist ja eigentlich auch logisch, oder?

 

Probleme und Schwächen

Übernahme von älteren Projekten nicht ohne Schwierigkeiten

Hat man z.B. ein Upgrade von Namo WebEditor 5 auf Namo WebEditor 2006 durchgeführt und will man sein bisheriges Projekt mit der neuen Version weiter bearbeiten, dann stößt man auf diverse Probleme. Ich will dafür 2 Beispiele nennen:

  1. Angenommen, man hat mit Namo WebEditor 5 eine Site unter Verwendung eines Themas und automatischen Navigationsleisten (z.B. mittels Site-Wizard) erstellt:

    Namo 2006 kommt mit komplett neuen Themen und kennt kein einziges Thema aus Version 6 oder Version 5. Die Folge: Unmittelbar nach der Übernahme eines Projektes werden die Navigationsleisten zwar noch richtig angezeigt, nimmt man aber eine Änderung vor, dann findet Namo WebEditor 2006 das Thema nicht. Also kann kein neuer Button erstellt werden un die Navigationsleiste geht kaputt. Ohne darauf hingewiesen zu werden, ist der Benutzer selbst dafür zuständig, dass er seine alten Themen von Hand aus Namo 5 exportiert und sie dann in Namo 2006 importiert und anschließend erneut auf seine Site anwendet.
     
  2. Angenommen, man hat zwar kein Thema für die Navigation verwendet, aber einen bestimmten Smart-Button:

    Pech gehabt: Natürlich kennt die neue Version den Button nicht. Also gilt auch hier: Erst von der alten Version importieren, dann erneut einbauen.

Es empfiehlt sich grundsätzlich, dass man die Vorgängerversion nicht deinstalliert, so dass man fehlende Ressourcen jederzeit von dort exportieren kann!
 

WebCanvas nur für den Admin

WebCanvas funktioniert nicht, wenn man sich bei Windows mit eingeschränkten Rechten eingeloggt hat. Siehe auch " Programmabstürze" .
 

Kein " NoFramesMsg" -Tab mehr

Hat Namo es nur aus dem Programm herausgenommen, oder ist es ein Bug? Früher konnte man den < noframes> -Bereich eines Framesets einfach editieren, indem man auf den tab " NoFramesMsg" klickte.

 

Publikationsauswahl " Geänderte Dateien" nicht möglich

Will man nach Aktualisierung der Site nur die geänderten Dateien zum Server übertragen, dann wählt man im allgemeinen aus dem Hauptmenü:
- Bearbeiten - Geänderte Dokumente auswählen
Aber leider tut sich dann gar nichts. - Warum?
Man lese und staune: In der Programmhilfe steht zu dem Menübefehl folgendes:
" Geänderte Dokumente auswählen: Wählt alle geöffneten Dokumente mit nicht gespeicherten Änderungen aus."
Und genau das tut Namo WebEditor. In der Schlussfolgerung muss man also die Dateien geöffnet lassen und man darf sie nicht speichern. Dann kann man diese Funktion im Publikationsfenster verwenden. Namo WebEditor gibt dann eine Warnung aus, dass die Änderungen noch nicht gespeichert sind. Nun sollte man die Speicherung zulassen. Daraufhin werden die frisch gespeicherten HTML-Dokumente markiert.
 

Mauszeiger verwandelt sich nicht in Schreibmarke:

Wenn man mit dem Mauszeiger in ein Textfeld zeigt, dann verwandelt sich der Mauszeiger normalerweise in eine Schreibmarke. Schaltet man aber die Tabellen-Infoleisten ab (Anzeige/Markierungen> Tabelleninfoleisten), dann bleibt die automatische Verwandlung des Mauszeigers innerhalb von Tabellen aus.

Image-Maps: Anfasser nicht sichtbar.

Wenn man auf einem Bild eine Image Map (Hotspot) erstellt hat, dann zeigt Namo WebEditor zwar den gestrichelten Rahmen an, aber es fehlen die " Anfasser" . Diese werden nur sichtbar, wenn man den Hotspot mit der Maus anfasst und ein wenig verschiebt. Runde Hotspots lassen sich dadurch nicht so bequem bearbeiten, da man die Anfasser erst mit der Maus " ertasten" muss, bevor man z.B. die Größe ändern kann. Das Problemchen tritt bereits in Version 6 auf. Es hat wohl noch niemanden gestört und ich habe es auch erst jetzt bemerkt.

Editor findet Lesezeichen auf anderer Seite nicht

Folgt man mit Alt-Klick im Editor einem Link mit Lesezeichen zu einer anderen Seite, dann bekommt man eine Fehlermeldung " Lesezeichen nicht gefunden" . Manchmal stürzt das Programm dann auch einfach ab (friert ein).

Will man einen Link mit Lesezeichen erzeugen, dann bietet Namo WebEditor die Lesezeichen von XHTML-Seiten nicht im Pulldownmenü an.

Einzelnes Leerzeichen wird nicht angezeigt

In einem Absatz oder in einer Tabellenzelle befindet sich immer zumindest ein geschütztes Leerzeichen. Namo will nicht zulassen, dass man dieses löscht und somit ein leeres Tag erzeugt. Daher wird das Leerzeichen im Editor kurzerhand verborgen und somit jeglicher Zugriff darauf verwehrt.

 

Bugs

Statt die vielen Bugs der Version 6 mit einem kostenlosen Update zu reparieren, hat Namo (u.a.) an der Entwicklung der Version " 2006" gearbeitet. Wenn wir ein besser funktionierendes Programm haben wollen, dann müssen wir also noch einmal dafür bezahlen.

Dafür sind aber längst nicht alle Bugs repariert worden - und es gibt natürlich auch wieder ein paar neue Fehler in Namo WebEditor 2006.   Die Details findest Du in der Bug-Liste.

 

Updates und Upgrades


Upgrade von Namo 4, 5, 6 auf 2006

Im Namo Store bekommt man ein Upgrade als ESD (Electronic Software Delivery) Version. Begrenzt bis gerade mal zum 14. Februar 2006 bekam man es zum Vorzugspreis von ca. 25 Euro. Wer nicht schnell genug war, der muss jetzt ca. 70,- Euro für das reguläre Upgrade hinblättern.

Zum [Namo Store]
 

Update Patch für Namo WebEditor 2006

Seit November 2006 ist nun auch für die deutsche Fassung ein kostenloser Update-Patch verfügbar. Er behebt einige Bugs und soll den Editor auch etwas absturzsicherer machen. Achte beim Download darauf, dass Du die richtige Sprachfassung erwischt.

Zum [Downloadbereich von Namo]

 

Fazit

Die schlimmsten Fehler von Namo 6 wurden behoben, so dass Namo 2006 insgesamt wieder gut zu gebrauchen ist. Aber die Liste der kleinen Macken ist wieder ziemlich lang geworden und die werden durch den Update-Patch vom 08.11.06 längst nicht alle behoben Eine so richtig von Herzen ausdrückliche Empfehlung für Namo WebEditor 2006 kann ich daher nicht aussprechen. Man muss aber Namo zu Gute halten, dass viele Programmabstürze systembedingt sind (Windows ist schuld). Auch der der Grafiktreiber muss korrekt arbeiten. Am besten probiert man vor dem Kauf erst mal die Trialversion auf dem jeweiligen Computer aus!

Die diversen Vorlagen und Assistenten bis hin zum Site-Assistenten, mit dem man eine komplette Homepage mit wenigenMausklicks erzeugen kann, sowie der vergleichsweise günstige Preis machen Namo WebEditor 2006 zum idealen Programm für blutige Anfänger.

Aber auch der Profi freut sich über den erstaunlichen Funktionsumfang und die Bequemlichkeit eines echten WYSIWYG-Editors. Und wie wir alle wissen, muss ja grade der Profi sehr auf ein günstiges Preis/Leistungsverhältnis achten. Aber man kann die Sparsamkeit auch übertreiben, denn der Profi wird mit einigen Bugs und Unzulänglichkeiten schwer zu kämpfen haben. Ich würde ihm Namo WebEditor daher nur als bequemen Zweit-Editor für kleinere Projekte empfehlen, die auf die Schnelle fertig werden sollen und nicht viel kosten dürfen. Für anspruchsvollere Sites kassiert der Profi richtig Geld und dann kann er sich auch ein richtiges Profi-Programm leisten.

 

Wo bekommt man Namo WebEditor?

Im Downloadbereich von Namo.com bekommt man die Trial-Version, die man 30 Tage lang ausprobieren kann. Auch ein Handbuch im PDF-Format steht zur Verfügung. So kann man sich vorab ganz ausführlich über den Funktionsumfang und vor allem über die Funktionsfähigkeit von Namo WebEditor 2006 informieren. Außerdem gibt es hier ein kostenloses Update für alle registrierten Kunden.
Zum [Downloadbereich von Namo]

Im Namo Store bekommt man Namo WebEditor aus erster Hand. Da es sich um eine ESD (Electronic Software Delivery) Version handelt, bekommt man kein Paket zugeschickt und spart daher das Porto. Man zahlt also mit Kreditkarte und erhält dann einen Downloadlink.
Auf in den [Namo Store]

Die Firma Top Systems ist seit 01.06.2006 der offizielle Publisher und für den Vertrieb von Namo WebEditor im deutschsprachigen Markt zuständig. Damit ist Namo WebEditor 2006 nun auch in der Paketversion (mit CD und Papier-Handbuch) lieferbar. Man kann aber auch die ESD-Fassung bei Top Systems downloaden (Direktdownload) - und zwar zu einem deutlich günstigeren Preis als direkt bei Namo.com! Außerdem gibt es eine Anzahl Wiederverkäufer, bei denen man u.U. auch ein Schnäppchen machen kann.
Siehe: [Händler-Liste]

1blu, der neue Provider aus Berlin gibt seinen Kunden für die Laufzeit der Webhosting-Vertrages kostenlos (nur 6 Euro Versandkosten) ein Softwarepaket zur Homepagepflege an die Hand. Dieses enthält u.A. Namo WebEditor 2006 plus Namo FreeMotion 2006 in deutsch.

namo webeditor 2006 und namo freemotion 2006 kostenlos zum mega-webspace

 

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